Handarbeit, die später niemand mehr sieht: Seilspleiss am Greppon Blanc
Ein guter Seilspleiss ist für Laien kaum zu erkennen. Genau das macht ihn so besonders. Am Greppon Blanc wurden die sechs Litzen des 28 Tonnen schweren Seils geöffnet und anschliessend mit viel Handarbeit, Präzision und jahrelangem Know-how wieder ineinander verflochten. So entstand aus zwei Seilenden ein einziges, geschlossenes Förderseil.
Nach dem Einzug des fast 3,5 km langen Seils erhielt es zunächst einige Tage Zeit, um sich zu längen. Die überschüssige Seillänge konnte dadurch bereits während der Spleissarbeiten entfernt werden, was eine besonders präzise Anpassung der endgültigen Seillänge ermöglichte.
Bei bestem Wetter wurde die anspruchsvolle Präzisionsarbeit erfolgreich abgeschlossen. Für das Team von Seilbahnen Schweiz war der Einsatz zugleich ein gelungener Teamevent.
Vielen Dank an alle Beteiligten für das starke Teamwork und den gelungenen Einsatz. Die neue 6er-Sesselbahn wird zur kommenden Saison in Betrieb gehen.